Heilpraktiker Peter Kern zu Amalgam

Amalgam & Schwermetalle             

Amalgam ist ein Gemenge aus verschiedenen giftigen Schwermetallen wie Quecksilber, Silber, Zinn, Zink und Kupfer. Diese Bestandteile werden meßbar (sog. Kaugummitest) aus Zahnfüllungen freigesetzt und in den Körper aufgenommen.

Amalgamfüllungen der Zähne sind beim Menschen die Hauptbelastungsquelle für Quecksilber. Diese Quecksilberbelastung baut sich in den betroffenen Geweben, insbesondere im Nervensystem, von allein praktisch nicht mehr ab. Dies gilt natürlich auch für weitere Schwermetalle wie Blei, Palladium und andere. Hier ist die Suche nach der Belastungsquelle von entscheidender Bedeutung um die Zufuhr unterbinden zu können.

Röntgenaufnahme Gebiß mi metallischen Werkstoffen

Für Schwermetalle Grenzwerte festlegen zu wollen ist nicht sinnvoll, da jeder Mensch völlig unterschiedlich auf diese Stoffe reagiert. Zudem tritt eine deutliche Potenzierung der Giftwirkung im Zusammenspiel mit weiteren Schadstoffen aus Nahrung, Wasser und anderen Quellen ein. Besonders dramatisch ist die Verstärkung der toxischen Wirkung bei gleichzeitiger Belastung mit Quecksilber und Palladium oder Blei. Schon geringste Mengen können zu schweren Erkrankungen führen.

Symptome

Eine schleichende, chronische Amalgam- oder Schwermetallbelastung kann noch nach Jahren und Jahrzehnten viele Symptome hervorrufen oder Krankheiten verursachen, auch wenn die Zufuhr mittlerweile unterbunden wurde. Bei Quecksilber läßt sich, im Unterschied zu anderen Schwermetallen, keine Beziehung zwischen Dosis und Wirkung herstellen, es schädigt den Organismus bereits in den geringsten Mengen.

Quecksilber und andere Schwermetalle werden unter anderem mit folgenden Krankheiten in Verbindung gebracht:

  • Morbus Alzheimer
  • Multiple Sklerose – MS
  • Amyotrophe Lateralsklerose – ALS
  • Schüttellähmung – Morbus Parkinson
  • Fibromyalgie, chronische Schmerzen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Neuropathien, Neuralgien
  • Zuckungen der Gesichtsmuskulatur – Tics
  • Persönlichkeitsstörungen, Depressionen, psychosomatische Erkrankungen
  • chronisches Erschöpfungssyndrom – CFS
  • Allergien, Nahrungsmittelallergien
  • Magen- Darmbeschwerden
  • Morbus Crohn
  • Colitis Ulcerosa
  • Multiple Chemische Sensitivität – MCS
  • Empfindlichkeiten gegenüber Elektrosmog und geopathischen Einflüssen
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Herz- Kreislauferkrankungen
  • Chronische Infektionen mit Pilzen und anderen Erregern
  • Unfruchtbarkeit, Impotenz
  • Tumorbildung

 

Metallherde im Gehirn mit              Morbus Alzheimer: Hirnatrophie

Armlähmung (Quelle: http://www.toxcenter.de)

Diagnose

Um besser einschätzen zu können, ob Ihre Probleme mit einer Schwermetallbelastung in Verbindung gebracht werden können, laden Sie sich bitte hier unseren Fragebogen herunter. Die für unsere tägliche Praxis eingesetzten Methoden zur Diagnose und Verlaufskontrolle sind hauptsächlich Elektroakupunktur, Bioresonanz und Kinesiologie sowie der labortechnische Nachweis über Speichel und Urin.

Amalgamsanierung

Wenn Sie noch Amalgamfüllungen in den Zähnen haben und diese entfernen lassen wollen, achten Sie bitte darauf, daß Ihr Zahnarzt die Sanierung nur unter sogenanntem „Dreifachschutz“ (Kofferdam, CleanUp- Sauger, Atemschutz bzw. Sauerstoffgabe) durchführt. Auf diese Weise wird eine weitere starke Belastung Ihres Organismus vermieden.

Achten Sie darauf, daß sämtliche Amalgamfüllungen entfernt werden, auch solche, die unter Gold- oder Keramikkronen liegen oder nach Wurzelbehandlungen im Zahnkanal versteckt sind. Jeder wurzelbehandelte Zahn stellt ein starkes Störfeld dar. Ich empfehle meinen Patienten dringend, vor der Amalgamsanierung bereits mit schützenden Maßnahmen zu beginnen jedoch sollte auf gar keinen Fall mit der Entgiftung begonnen werden, bevor nicht sämtliche Quellen der Schwermetallbelastung definitiv ausgeschaltet sind, sonst kann es zu massiven Verschlechterungen der vorhanden Symptome kommen!

Entgiftung

Die eigentliche Entgiftung schließt sich unmittelbar an die Amalgamsanierung an. Ich verwende ganz bewußt das Wort Entgiftung anstatt der so oft gebräuchlichen Bezeichnung „Ausleitung“, denn nichts anderes als eine Entgiftung geschieht hier. Es ist wichtig, sich immer wieder bewußt zu machen, daß wir es hier mit hochtoxischen Substanzen zu tun haben.

Vor Beginn der Entgiftung ist es von entscheidender Wichtigkeit, den Patienten über das Vorgehen und eventuell zu erwartende Beschwerden detailliert zu informieren. Nur so ist eine intensive Zusammenarbeit von Patient und Therapeut möglich, die für das Gelingen der Entgiftung dringend erforderlich ist. Vor allem am Beginn der Entgiftung kann es durch die einsetzende Mobilisierung der Metalle zu einer sogenannten Erstreaktion kommen. Um diese Erstreaktion zu vermeiden oder doch so weit wie möglich zu reduzieren, bedarf es einer individuellen Anpassung sowohl der eingesetzten Mittel als auch der momentan benötigten Dosierung.

Diese Erstreaktionen können sowohl körperlicher als auch psychischer Natur sein, der Patient braucht vor allem in den ersten Wochen bis Monaten eine intensive Betreuung durch den Therapeuten und soweit wie möglich auch durch sein familiäres Umfeld. Es hat sich bewährt, die mit dem Patienten zusammen lebenden Personen über die möglichen Beschwerden zu informieren, wenn der Patient dies wünscht. Ich rate in meiner Praxis jedenfalls immer dazu, denn so kann die schwierige Anfangsphase bedeutend besser durchgestanden werden.

In meiner Praxis teste ich immer alle zur Verfügung stehenden Mittel zur Entgiftung am Patienten aus und zwar nicht nur am Beginn der Entgiftung, sondern auch immer wieder im Verlauf. Dieses Vorgehen hat einen wichtigen Grund: Die von vielen Therapeuten standardmäßig eingesetzte Kombination von Chlorellaalgen, Bärlauch und Koriander testet in vielen Fällen schon am Beginn der Entgiftung negativ, das bedeutet, der Patient wird wahrscheinlich mit Unverträglichkeits- oder Allergiesymptomen reagieren.

In den meisten Fällen erweist sich der Einsatz von ausgetesteten Chelatbildnern als sehr gut verträglich und gleichzeitig effektiv. Die Verlaufskontrolle erfolgt sowohl labortechnisch als auch durch die wiederkehrende Messung mit der Elektroakupunktur, Bioresonanz oder Kinesiologie.

Die Dauer der Entgiftung variiert sehr stark, bei einer nur geringen individuellen Belastung kann die Entgiftung bereits nach einigen Monaten abgeschlossen sein, bei einer starken Belastung und einer stark ausgeprägten Symptomatik kann sich die Entgiftung auch über 2 bis 3 Jahre hinziehen. Ein zu schnelles Vorgehen ist keinesfalls ratsam, denn so können teils heftige Reaktionen beim Patienten ausgelöst werden. Im Extremfall können durch eine zu schnelle Mobilisierung sogar Symptome einer akuten Schwermetallvergiftung auftreten!

Meine dringende Empfehlung für alle Schwermetallbelasteten Patienten:

Vermeiden Sie bitte bis zum Abschluß der Entgiftung jegliche körperliche Anstrengung! Die Symptome können sich massiv verschlechtern, da durch den gesteigerten Stoffwechsel die Schwermetalle verstärkt im Körper in Umlauf kommen können.

Homöopathie, Bioresonanz und andere Methoden

Vorsicht ist bei homöopathischen „Ausleitungstherapien“ jeder Art geboten, hier habe ich in der Praxis schon massive Zustandsverschlechterungen erlebt. Unbestritten können homöopathische Mittel Schwermetalle im Körper mobilisieren, jedoch kann der Körper diese nicht ohne weiteres ausscheiden, denn Schwermetalle werden im Darm rückresorbiert, wenn sie nicht an andere Moleküle gebunden sind, die vom Darm nicht wieder aufgenommen werden können. Durch diese Wiederaufnahme im Darm werden Schwermetalle im „Umlauf“ gehalten bis sie sich wieder an anderen Stellen im Körper ablagern. Zudem wird durch diese fatale Eigenschaft der Schwermetalle die Leber stark belastet, was wiederum zu weiteren Problemen führen kann.

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