Mainstreammedien meiden die Verbindung zwischen Psychopharmaka und gewalttätigen Schießereien

J. D. Heyes

Vielleicht wissen die meisten Vertreter der Mainstreammedien einfach nichts über die Wirkung von Psychopharmaka, vielleicht sind sie politisch voreingenommen oder faul, oder gar alles zusammen – auf jeden Fall werden Sie kaum einen Journalisten finden, der es wagt, eine Verbindung zwischen den Gefahren dieser Medikamente und der wachsenden Zahl schauerlicher Massentötungen in den letzten Jahren zu ziehen.

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Der jüngste Fall in dieser Reihe war der 20-jährige Adam Lanza, der erst seine Mutter umbrachte, bevor er sich zur Sandy-Hook-Grundschule in Newtown, Connecticut, auf den Weg machte, wo er 20 Kindergartenkinder und sechs Erwachsene erschoss.

In den Tagen nach der Schießerei hieß es zunächst in Exklusivberichten der New York Daily News, Lanza sei durchgedreht, als er erfahren habe, dass seine Mutter ihn in eine psychiatrische Klinik einliefern wollte. Laut dem Bericht hatte ein »Bar-Kumpel«, der nicht namentlich genannt werden wollte, gegenüber der Zeitung erklärt, Nancy Lanza habe ihm gesagt, ihr Sohn »verbrenne sich selbst«, sie habe Angst, ihn »zu verlieren«.

Details verschwinden

Laut InfoWars.com wurde in diesem ursprünglichen Bericht auch gesagt, dass Adam Lanza Psychopharmaka einnahm. »Adams Onkel… sagte, er nehme ein Neuroleptikum namens Fanapt ein«, berichtete das New York Magazine in einem weiteren Bericht, in dem die ursprüngliche Story der New York Daily News zitiert wurde.

Doch wie InfoWars betont, verschwand dieses kleine Faktum danach aus der Online-Version dieser anfänglichen Berichte. »Es ist fast sicher, dass es in der Originalfassung des Artikels erwähnt wurde, bevor sie verändert wurde, und dass der Bericht von NY Mag auf dem ursprünglichen NY-Daily-News-Artikel beruhte«, berichtete InfoWars.

Warum würden Zeitungen und Zeitschriften des Mainstream verheimlichen, dass Lanza – und viele frühere Massenmörder – Psychopharmaka einnahmen, die so gut wie sicher zu ihrem verhängnisvollen Verhalten beitrugen?

Die offensichtliche Antwort lautet: Die Medikamente verantwortlich zu machen würde von der Konzentration auf die Schusswaffen ablenken. Aber die Tatsache, dass diese Tragödien von Psychos auf Medikamenten begangen werden, ist nicht überall der Aufmerksamkeit entgangen.

Führen die Dollars von Big Pharma das Wort?

Die Citizens Commission on Human Rights International fordert die längst überfällige Untersuchung der Verbindung zwischen Psychopharmaka und Gewalt und führt dabei drei augenfällige Tatsachen an:

  • Ungeachtet von 22 Warnungen internationaler Aufsichtsbehörden über Psychopharmaka, bei denen Wirkungen wie Manie, Gewalt, Feindseligkeit und Mordgedanken zitiert werden und auf zahlreiche Schießereien und andere Morde im Zusammenhang mit der Einnahme von Psychopharmaka verwiesen wird, »steht auf Bundesebene eine Untersuchung der Verbindung zwischen Psychopharmaka und Taten sinnloser Gewalt noch immer aus«, heißt es bei der CCHRI.
  • Mindestens 14 der Schießereien an Schulen in letzter Zeit wurden von Tätern begangen, die entweder Psychopharmaka einnahmen oder bei denen die Medikamente gerade abgesetzt wurden. Die Folgen sprechen für sich: 58 Tote, 109 Verwundete. Bei anderen Schießereien an Schulen »wurden Informationen über die Medikamenteneinnahme der Täter nie veröffentlicht – es wurde weder bestätigt noch dementiert, dass sie unter dem Einfluss verordneter Medikamente standen«, sagt die CCHRI.
  • In der Zeit von 2004 bis 2011 seien dem MedWatch-System der Arzneizulassungsbehörde FDA 11.000 Fälle unerwünschter Wirkungen von Psychopharmaka in Bezug auf Gewalt gemeldet worden. Berichtet wurden: 300 Mordfälle, fast 3.000 Fälle von Manie und über 7.000 Fälle von Aggression. Wie die FDA selbst einräume, würden nur ein bis zehn Prozent aller Nebenwirkungen überhaupt an die Behörde gemeldet, schreibt die CCHRI, »so dass die tatsächliche Zahl der aufgetretenen unerwünschten Wirkungen mit einiger Sicherheit höher ist«.

Trotz dieser schauererregenden Statistik hat es in den Mainstreammedien keinen Aufruf gegeben, die Verwendung dieser Medikamente untersuchen, geschweige denn verbieten zu lassen – anders als bei den Waffen.

Könnte es daran liegen, dass Big Pharma Jahr für Jahr Millionen für Werbung in den Medien ausgibt?

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