Energiesparlampen II

Die Diktate unserer nichtgewählten EU-Politiker werden immer dreister. Man kann nur vermuten, dass ein großer Plan dahintersteckt. Hauptthemen hierbei sind u. a. Codex Alimentarius , Gender Mainstream, Fiskalpakt und ESM.
Perfide wird die Angelegenheit, wenn neue Gesetze die Gesundheit der Bevölkerung direkt massiv gefährden, wie z. B. die Einführung der Energiesparlampen (Fachbegriff: Kompakt-Leuchtstoff-Lampe, KLL) mit gleichzeitigem Verbot der bisherigen Glühbirnen. Zudem wird hier rigide eine weitere Lebensgrundlage reglementiert, denn Licht gehört zum Leben wie Luft, Wasser, Nahrung, Heilkräuter usw..
Sogar ARD und ZDF brachten sehenswerte Berichte zu den Energiesparlampen mit den Aussagen:
– sie bringen keine Energieeinsparung,
– sie verbreiten ein unangenehmes, schummriges Licht,
– ihre Lebensdauer ist nicht länger als die der Glühbirnen,
– defekte Lampen müssen (von jedem persönlich) auf einer Sondermülldeponie entsorgt werden,
– beim Zerbrechen einer Lampe in geschlossenen Räumen gibt es wegen des in der Lampe enthaltenen Quecksilbers extreme gesundheitliche Belastungen.
Eine sehr zweifelhafte Rolle spielte in dieser Angelegenheit das Umweltbundesamt. Als die Sache schon längst gelaufen war, unterzog man zwei (!) zerbrochene Lampen einer Prüfung. Erkenntnis: Die Quecksilberbelastung liegt um das 20-fache über dem Richtwert. Empfehlung: Fenster öffnen, das Weite suchen, Sicherheitsabstand einhalten, nach 15 Minuten ist die Gefahr angeblich vorbei.
Interessant: Die Lebensdauer der bisherigen Glühbirnen beträgt bewusst nur 1000 Stunden (gemäß Phoebus-Kartell, zum Lesen, 2 Min.). Der Berliner Erfinder Dieter Binninger wollte dagegen eine „Ewigkeitsglühbirne“ mit 150.000 Stunden auf den Markt bringen. Als die Einführung 1991 bevorstand, starb er beim Absturz seines Privatflugzeugs.
Nach meinen eigenen Erkundungen gibt es offiziell in den Fachgeschäften ab 1. September 2012 keine Glühbirnen mehr zu kaufen (nur noch Restbestände). Das betriff auch die röhrenförmigen Glühlampen (z. B. Spezial Linestra von Osram). Da es hierfür noch keinen Ersatz gibt, ist beim Ausfall zusätzlich der Kauf eines neuen Lampengehäuses erforderlich. 
Was kann man tun?
1. Wegen der Gefährlichkeit und des unangenehmen Lichts keine KLL verwenden. Bereits vorhandene zum Sondermüll bringen.
2. Einen Vorrat anlegen. Kauf bis 01.09. im Elektro-Fachgeschäft, danach z. B. über ebay.
3. Heatballs kaufen, das Stück für 3,49 EUR. Das sind normale Glühbirnen, die als „Heizung“ ausgegeben werden (selbst getestet, funktioniert, Bild s. Anlage). Lebensdauer statt nur 1000 Stunden = 2000 Stunden.
4. Den Film bulbfiction (Vorschau, 1:13 Min.) zu dem Thema anschauen. Hier wird der oben genannte Dieter Binninger interviewt.
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