Irans immer größer werdender Einfluss erschreckt die zionistisch-imperialistischen Machthaber

Rodney Shakespeare

Übersetzung Remo Santini

Ein von amerikanischen Militärbasen und Flugzeugträgern umzingeltes Land schafft es irgendwie, sich zu befreien!

Ein Land dessen Fernseh- und Radiostationen unterdrückt werden, schafft es irgendwie, seine Botschaft nach draußen zu bringen!

Da herrscht PANIK in Washington. Ein Land von nur 75‘000‘000 Menschen (17. auf der Weltliste), ohne die Atombombe, weitet seinen Einfluss aus!

Ein Land, das kein anderes Land angreift, das kein anderes Land besetzt, das nicht mit Drogen handelt, das nicht mit Alkaida herumbandelt, das nicht absichtlich sektiererischen Hass schürt, das nicht darauf versessen ist, jedermann in die Schuldenfalle zu treiben, das es wagt, Gerechtigkeit für Palästina zu wollen und dessen Außenpolitik sich auf Konferenzen und Diskussionen gründet und nicht auf Konflikt und Drohnen, wird nun durch andere anerkannt!

Ein wirtschaftlichen Sanktionen, politischen Sanktionen und internationalen Sanktionen unterworfenes Land; das gefesselt, mit Embargos belegt und unterdrückt wird, schafft es irgendwie, mit anderen Handel zu treiben!

Und es wickelt seinen Handel nicht in Dollars ab! Und es leitet mit zunehmendem Erfolg die Bewegung der Blockfreien Staaten!

Und das Schlimmste von allem (ja, Sie haben es erraten, gut gemacht), es fährt mit der Zusammenarbeit mit lateinamerikanischen Ländern fort, und zwar durch das Unterschreiben von Wirtschafts- und Sicherheitsabkommen, um ein Netzwerk von diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu schaffen, um den Schlag der internationalen Sanktionen zu mildern und die Versuche des Westens, seine Ambitionen abzuwürgen, abzuwehren.

Panik! Tut etwas!

Dies ist der Grund, warum die USA soeben das Gesetz zum  „dem Iran in der westlichen Hemisphäre Entgegenwirken“ verabschiedet haben, das insbesondere darauf abzielt, Irans wachsenden Einfluss in Südamerika zu kontern. Dieses Gesetz verlangt, dass das amerikanische Außenministerium innert 180 Tagen eine Strategie entwickeln muss, um „Irans wachsender, feindseliger Präsenz und Aktivität in Lateinamerika zu begegnen“.

Das Gesetz macht klar, dass es die Politik Amerikas ist, Irans Einfluss mit einer koordinierten und gezielten Strategie zu begegnen, die alle Elemente der nationalen Macht einsetzt. Die USA-Regierung wird beauftragt, die Anwesenheit Irans, der iranischen Revolutionsgarde, der Quds-Einheit, der Hisbollah und der Hamas in der westlichen Hemisphäre detailliert aufzuzeichnen.

Zusätzlich verlangt es einen Plan zur Sicherung der südwestlichen Grenze der USA, um von Iran unterstützte Hisbollah- oder Hamas-Terroristen am Eindringen in die Vereinigten Staaten zu hindern. Das Gesetz verlangt zudem  von der Regierung, Iran und seine Stellvertreter von finanziellen Unterstützungsquellen zu isolieren und dem Kongress und dem amerikanischen Volk über die gemachten Fortschritte in Richtung Umsetzung der Strategie Bericht zu erstatten.  

Natürlich gibt es da einige Probleme damit. Zum Beispiel, denn obwohl die Hisbollah zweifellos davon träumt, den Amazonasdschungel zu erobern und es die Quds-Einheiten anstreben, in Patagonien Bergsteigerfreuden zu frönen (tun wir das nicht alle?), sie befinden sich nicht in Südamerika, und man hat auch noch nichts davon gehört, dass sie dahin gehen möchten.

Des Weiteren sind auch noch keine Fluten von iranischen „Terroristen“ über die( sehr offene) südwestliche Grenze der USA gelangt, obwohl Hunderttausende von Mexikanern dies zweifellos tun.

Tatsächlich sind mangels amerikanischer Angriffe unter Falscher Flagge (die nun erwartet werden müssen und in denen die USA, wie Israel, viel Erfahrung haben) die Iraner nur in friedlicher Absicht in Südamerika präsent, und dies nur in sehr kleiner Zahl, z.B. in Botschaften oder Delegationen.

Und um noch alles zu übertrumpfen, ist die Verabschiedung des Gesetzes „zur Isolierung Irans und seiner Stellvertreter von den finanziellen Unterstützungsquellen“, ein Versuch, alle jene Länder zu isolieren, von denen die USA denken, sie seien ihre Freunde und die dies aber zunehmend nicht mehr sind. Zum Beispiel haben bei den unaufhörlichen militärischen Angriffen und Aggressionen der USA mehr und mehr Länder Zweifel über deren gute Absichten  (die jüngste Nachricht ist, dass die USA in 35 afrikanische Länder Soldaten einführt. Da es in Afrika 54 Ländergibt, bleiben nur noch 19, wo man hingehen kann…)

Also was kann man tun? Und tut es jetzt!

Dieser Autor erzählt in bescheidener Weise über seine Erfahrungen an einer neulichen Konferenz in Beirut, die – obwohl über die bösartige Unterdrückung in Bahrein betroffen – zu einer Feier von Demokratie und Redefreiheit wurde und der Entschlossenheit der Erschaffung von wirtschaftlicher und sozialer Gerechtigkeit. Also bitte fragen Sie sich dies: Könnten Washington oder London heute so eine Konferenz abhalten, ohne dass sich jedermann  halb totlacht?

Natürlich nicht! Die USA und England sind heute als die Hauptagenten der Unterdrückung erkannt, und was wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit anbelangt, so bekommen sie noch nicht einmal für ihr eigenes Volk etwas Gescheites auf die Reihe.

Und deshalb geht der Rat an die USA, auch wenn sie nun paranoid und durch und durch korrumpiert sind, dass sie nicht in Panik geraten sollten. Sie sollten vielmehr ruhig und einfach die folgende Liste umsetzen, und dann, zweifellos zu ihrer Überraschung, werden sie bemerken, wie ihr Einfluss in der Welt wieder zunimmt (anstatt in katastrophaler Weise abzunehmen).

Die USA sollten:

·         Damit aufhören, andere Länder anzugreifen und zu besetzen

·         Die Militärausgaben verkürzen, bis sie dem prozentualen Anteil der amerikanischen Bevölkerung an   der Weltbevölkerung entsprechen

·         Soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit einführen, besonders in den USA (wo es das überhaupt nicht gibt)

·         Ankündigen, dass die Redefreiheit aufrecht erhalten wird

·         Eine wahre Gerechtigkeit für Palästina sicherstellen (was nun in der Praxis nur in einer Lösung durch einen nichtrassistischen, einen Staates in Frage kommt)

·         Die guten Vorsätze zum Neuen Jahr auch einhalten.

Jedoch sollte niemand in der Erwartung den Atem anhalten, dass irgendeines dieser Dinge, insbesondere das Einhalten der Neujahrsvorsätze, auch eingehalten werden würde.

http://www.presstv.ir/detail/2012/12/29/280709/irans-rising-power-spreads-panic-in-us/

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