25 beunruhigende Fakten über Psychopillen, Soldaten und Selbstmorde

Mike Adams

Wir leben in einer Zeit, in der vieles auf dem Kopf steht, wo aus richtig falsch, aus Märchen Wahrheit oder aus Krieg Frieden wird. Soldaten, die im Krieg kämpfen, werden durch eine medikamentöse »Behandlung« in ein eigenes Spiegelkabinett versetzt. Anstatt den US-Soldaten und Veteranen echte Gesundheitsfürsorge zu bieten, wirft ihnen die Regierung Pillen zu und nennt das »Therapie«.

Aufputschmittel, Antidepressiva, Neuroleptika, Beruhigungs- und Schmerzmittel sind der neue »Treibstoff« für die amerikanischen Streitkräfte an der Front. Vor dreißig Jahren wäre allein die Vorstellung, Soldaten unter Medikamenteneinfluss in die Schlacht zu schicken, undenkbar gewesen. Heute ist es an der Tagesordnung. Und der Preis an Menschenleben, der dafür gezahlt wird, war noch nie so tragisch hoch.

Es folgen 25 beunruhigende Fakten über Psychopillen, Soldaten und Selbstmorde. Beunruhigend, weil jeder offenbar so tut, als gäbe es keine Verbindung zwischen Psychopharmaka und Selbstmorden von Soldaten. Also sterben Soldaten und Veteranen weiter, während das Pentagon (und die Veteranenbehörde) behaupten, man wisse nicht, warum. (Quellen sind am Ende des Artikels aufgelistet.)

1) 33 Prozent der Angehörigen der US Army nehmen verschreibungspflichtige Mittel ein, rund ein Viertel von ihnen psychotrope Medikamente.

2) Im Jahr 2010 hat das Pentagon 280 Millionen Dollar für Psychopharmaka aufgewendet. Der Betrag ist seither gestiegen.

3) Es gibt inzwischen pro Jahr mehr als 8.000 Selbstmorde von US-Soldaten und -Veteranen, das sind mehr als 22 am Tag.

4) 33 Prozent dieser Selbstmorde werden auf Medikamenten-Nebenwirkungen zurückgeführt.

5) Das bedeutet, dass mehr US-Soldaten und -Veteranen durch Medikamente umgebracht werden als von al-Qaida.

6) Unter Soldaten ist der Missbrauch von verschreibungspflichtigen Medikamenten fünfmal höher als der von Drogen.

7) Unter der Regierung Obama ist die Zahl die Veteranen, die auf Versorgungsleistungen warten, von 11.000 im Jahr 2009 auf heute 245.000 gestiegen.

8) Mehr Soldaten im aktiven Dienst sterben durch Selbstmord als im Krieg selbst: 349 Tote waren es im letzten Jahr.

9) Die Zahl der Rezepte für Ritalin und Adderall, die für Soldaten im aktiven Dienst ausgestellt werden, ist in den letzten fünf Jahren auf das Zehnfache gestiegen.

10) Auf jeden Soldaten im aktiven Dienst, der im Kampf stirbt, kommen 25 Veteranen, die Selbstmord begehen.

11) Nur ein Prozent der Amerikaner hat im Nahen und Mittleren Osten gedient, aber Veteranen aus dortigen Einsätzen machen 20 Prozent aller Selbstmorde in den Vereinigten Staaten aus.

12) Während des Bürgerkriegs kamen auf 100.000 Soldaten im aktiven Dienst nur 9 bis 15 Selbstmorde. Von 100.000 Soldaten im Einsatz im Nahen Osten begehen 23 Selbstmord. Der Anteil der Gefallenen war im Bürgerkrieg weitaus höher, der Bürgerkrieg also psychologisch weit traumatischer.

13) Im Koreakrieg lag die Selbstmordrate unter Soldaten im aktiven Dienst nur bei 11 bezogen auf 100.000.

14) Bis heute hat das Pentagon mehr als eine Milliarde Dollar für Psychopharmaka ausgegeben. Es zählt damit zu den größten Abnehmern von »Big Pharma«.

15) 2010 nahmen mehr als 213.000 Militärangehörige im aktiven Dienst Medikamente ein, die vom Pentagon als »hochriskant« eingeschätzt werden.

16) In den Jahren seit Beginn des Irakkriegs sind doppelt so viele Soldaten der Texas Army National Guard durch Selbstmord gestorben als im Kampf.

17) Verteidigungsminister Leon Panetta bezeichnet die Soldaten-Selbstmorde als »Epidemie«.

18) Von allen Truppengattungen der Streitkräfte verzeichnet die Army die höchste Anzahl an Selbstmorden pro Jahr, fast viermal so viele wie die Marines.

19) Die meisten Soldaten im aktiven Dienst, die Psychopharmaka einnehmen, nehmen eine Kombination von drei bis fünf Medikamenten.

20) Der Gebrauch von verschreibungspflichtigen Medikamenten unter Soldaten im aktiven Dienst geschieht weitgehend unkontrolliert. Die Soldaten erhalten eine Packung Medikamente und werden in den Kampf geschickt. Gehen ihnen die Medikamente aus, dann erhalten sie Nachschub. Weitere Fragen werden nicht gestellt.

21) Die Mainstream-Medien behaupten, die Antwort auf die hohe Zahl der Selbstmorde bestehe darin, ihnen die Waffen wegzunehmen, damit sie sich nicht erschießen könnten. Nach derselben Logik könnten Sie Ihr Auto reparieren, indem Sie das Warnlicht »Motor überprüfen« entfernen.

22) Das Pentagon startet eine neue Untersuchung (2013), um herauszufinden, warum Psychopharmaka Soldaten dazu bringen, Selbstmord zu begehen. Teil der Untersuchung ist die Messung der Gehirnaktivität über Elektroden, die am Schädel angebracht werden.

23) Ein Drittel der Selbstmorde von Militärs begehen Soldaten, die nie eine Kampfsituation erlebt haben.

24) Im vergangenen Jahr stellte das Militär 54.000 Rezepte für Seroquel an Soldaten aus, alle diese Verschreibungen waren »off label« – das heißt, sie waren von der Arzneimittelbehörde FDA für diesen Gebrauch nicht als wirksam oder unbedenklich zugelassen.

25) Dr. Bart Billings, ein Oberst der Army außer Dienst und ehemaliger Militärpsychologe, bezeichnet Psychopharmaka als »chemische Lobotomie« für Soldaten.

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