Nestlé-Chef will die Kontrolle über die Wasserversorgung der Welt

Lance Devon

Waffenkontrolle ist sicher ein heißes Thema, aber was ist mit der Kontrolle über das Wasser? Jüngste Äußerungen von Nestlé-Konzernchef Peter Brabeck lassen darauf schließen, dass das Wasser dieser Welt schon bald unter die Kontrolle von Großkonzernen wie Nestlé kommen wird.

Brabeck wagt die erstaunliche Behauptung, Wasser sei kein Menschenrecht, sondern solle von Geschäftsleuten und staatlichen Stellen verwaltet werden. Er will, dass Wasser kontrolliert, privatisiert und auf eine Weise zugeteilt wird, die den Planeten erhält.

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Wasserkontrolle trifft die Vereinigten Staaten

Das alles lässt nur einen Schluss zu: Zu Brabecks Plänen für die Zukunft gehört die Überwachung und Kontrolle darüber, wie viel Wasser die Menschen verbrauchen. Eines schönen Tages könnten Städte und Gemeinden durch internationales Recht gezwungen werden, jedem Haushalt nur noch eine begrenzte Menge Wasser zuzuteilen. Vielleicht ist dann eine Erlaubnis nötig, um Brunnen zu graben, oder es werden Strafen für die Sammlung von Regenwasser verhängt. Solche Gesetze sind in den Vereinigten Staaten bereits auf dem Wege.

Nestlé-Chef meint: Alles Wasser soll einen Preis haben

In dem Interview prahlt Brabeck, sein Konzern sei mit einem jährlichen Gewinn von über 65 Milliarden Dollar der größte Lebensmittelkonzern der Welt. Stolz behauptet er, Millionen Menschen seien von ihm und seinem Konzern abhängig. Meint dieser Mann, er wäre Gott?

Er bezeichnet Wasser als »Lebensmittel«, dem ein Wert zugemessen werden müsse. Wer kontrolliert den Wasserpreis? Brabeck gründet sein Nachhaltigkeits-Projekt auf

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die Tatsache, dass ein Drittel der Weltbevölkerung in den nächsten 15 bis 20 Jahren von Wassermangel bedroht sein könnte. Durch Preiskontrollen für Wasser könne er, so glaubt Brabeck, die Erde in den nächsten Jahren vor Lebensmittel- und Wasserknappheit retten.

Ist es angesichts zukünftiger Wasserknappheit wirklich notwendig, den Menschen den natürlichen freien Zugang zum Wasser zu verwehren, wie Brabeck vorschlägt? Was würde geschehen, wenn internationale Kontrollen über Wasserquellen verhängt werden, weil eine Handvoll ausgewählter Konzern-Diktatoren über die Wasserversorgung herrscht? Können freie Menschen nicht bessere Wege finden, Wasser nach ihren eigenen Vorstellungen zu sparen und zu achten, anstatt globalen Konzernen die Kontrolle darüber zu gestatten?

Nestlé-Chef preist GVO-Landwirtschaft und kritisiert organischen Anbau

Jemandem wie Brabeck die Kontrolle über das Wasser zu überlassen, würde ein tyrannisches Monopol über ein Gut kreieren, dass doch eigentlich frei zugänglich sein sollte. Wenn einflussreiche Konzerne ein Schloss am Wasserhahn anbringen, könnten sie diktieren, welche Farmen und Bauernhöfe Wasser erhalten. Nestlé könnte die GVO-Landwirtschaft schützen.

Katadyn Pocket ist der Klassiker unter den Wasserfiltern

Tatsächlich redet Brabeck in seinem Interview davon, Bio-Lebensmittel seien »nicht die besten«, gentechnisch veränderte Lebensmittel seien völlig sicher und verursachten keine Krankheiten. Mit dieser Philosophie würde eine Brabeck-Wirtschaft organisch wirtschaftende Betriebe von der Wasserversorgung abschneiden und zulassen, dass gentechnisch verändertes Essen die Menschen beherrscht.

Arbeiten wir zusammen, um unser Recht auf Wasser zu bewahren!

Freie Menschen allerorten müssen zusammenarbeiten, um ihr natürliches Recht auf Wasser zu bewahren. Wenn jemand einen eigenen Brunnen graben und Grundwasser abzapfen möchte, so sei es. Die Menschen sind für ihren Lebensunterhalt verantwortlich. Wenn jemand eigenes Regenwasser sammeln und seinen Garten damit gießen möchte, so sei es. Wenn jemand sein eigenes Wasser mit Kohlefiltern reinigen und ganz auf abgefülltes Wasser verzichten möchte, so wäre er gut beraten. Ist es nicht Zeit, sich gegen eine Wasserflaschenindustrie zu wehren, die die Menschen einer Gehirnwäsche unterzieht, so dass sie sich preiskontrolliertes Wasser gefallen lassen? Menschen können sich selbst versorgen und zusammenarbeiten, auch ihr eigenes Wasser verwalten. Gierige Konzernchefs sind nicht die Lösung. Niemand ist von ihnen abhängig. Wasser sollte unverfälscht und frei zugänglich bleiben und jeder sollte Anspruch darauf haben.

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