» Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es garnicht! – Meinungsverbrechen.de

Danke an Johannes Holey für diesen Link

Leon Eisenberg

Leon Eisenberg

Der amerikanische Psychiater Leon Eisenberg gilt als der Erfinder des psychiatrischen Krankheitsbilds Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätssyndrom, kurz ADHS – im Volksmund auch Zappelphilipp-Syndrom genannt.

Mit diesem Etikett werden Kinder und jugendliche pathologisiert, die in der Schule durch unruhiges, implsives Verhalten auffallen. In der Regel wird dann von Psychiatern das Stimulanz Methylphenidat (Handelsname Ritalin) verschrieben, welches von Spöttern auch als “Koks mit Kinderfreigabe” bezeichnet wird. Kritiker unterstellen schon seit langer Zeit, ADHS wäre eine erfundene Krankheit.

Kurz vor seinem Tod gestand Eisenberg dem Medizinjournalisten Jörg Blech, daß ADHS ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung sei, wie die FAZ berichtet. Ferner stellt die FAZ fest, daß psychische Krankheiten keine Krankheiten, sondern ein Deutungsmuster seien: Als psychisch krank würde definiert, was gegen bestimmte Regeln verstoße und von Normen abweiche. Diese Normen wären nicht ein für alle Mal festgelegt, sie könnten sich verändern.

Damit ist nun die konservative FAZ zu einer Meinung gelangt, die der libertäre Psychiater und Psychiatriekritiker Thomas Szaz schon lange war. Szasz meint, es gäbe psychische Krankheiten garnicht im eigentlichen Sinne, sondern nur als Metapher für unerwünschtes Verhalten.

Im Deutschlandradio gab Blech ein Interview, in dem er über seinen Besuch bei Eisenberg berichtet. Eisenberg kämpfte einst darum, ADHS als angebliche Hirnstörung in das DSM – die Bibel der Psychiatrie – aufzunehmen. Doch Eisenberg habe seine Meinung geändert. Er sei jetzt der Meinung, Kinderpsychiater müssten viel gründlicher die psychosozialen Gründe ermitteln, die zu Verhaltensauffälligkeiten führen könnten.

Doch die Modediagnose AHDS ist vor allem eines: Ein riesen Geschäft für die Pharmaindustrie. Laut Spiegel seien die Verschreibungen von Ritalin von 34 Kilogramm im Jahre 1993, auf Jahr 1760 Kilogramm im Jahr 2011 angestiegen.

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Eine Antwort zu » Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es garnicht! – Meinungsverbrechen.de

  1. Peter Porr schreibt:

    Es gibt auch viele andere Medikamente, wie z.b. das Superaspirin (Plavix), dass nur zur Vermehrung des Reichtums der Pharmaindustrie dient.

    Strattera ist auch ein sogenanntes ADHS Medikament, das hat einen 110 kg schweren Mann auf Tage lahmgelegt. Das bekommen aber auch die Kids. Die sollten ruhig sein. ADHS hat man, wenn man als Kind auf Bäume steigt – bitte, was soll das – die diese Tests erfinden, verdienen viel Geld damit, wenn sie die Patienten anschließend dem Psychiater und der Pharmaindustrie ausliefern.

    Jeden Tage einen gemütlichen Waldlauf mit ein paar Sprints und das Zappelphillip-Syndrom ist unter Kontrolle.

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