Bayerns Justiz ein Fall für die Psychiatrie, Psychiater verklagt Merk

Mach mich Kirre: Dr. Beate Merk Gustl Mollath Justizministerin Psychiatrie bayern Justiz skandalWer dieser Tage noch nicht bekloppt ist, der kann es schnell werden. Wenigstens dann, wenn er den Weißwurst-Äquator unachtsam südwärts überquert, sei es auch nur medial und dabei die Begegnung der „bösonderen“ Art macht, mit dem Fall Gustl Mollath. Die Schlacht um die „Geisteszustände” in Bayern geht in die nächste Runde, der ursächlich Betroffene bleibt vorsorglich weggesperrt, weil man die Wahnvorstellungen der Justiz dort einfach nicht auskömmlich behandeln kann. Es fehlt an Beruhigungsmitteln, es regiert der Dauerpfusch und die Verschiebungspille. Selbst die Justizministerin macht schon einen arg lädierten Eindruck.

Neustes Highlight – auf der Suche nach geistiger Gesundheit – ist die sich abzeichnende gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Justizministerin Beate Merk und dem angesehenen Psychiater Prof. Dr. med. Klemens Dieckhöfer aus Bonn. Dieser übrigens auch im Vorstand der Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie. Das alles muss natürlich nichts heißen, weil wir ja wissen, dass alle Politiker Multi-Talente sind. Warum sollte hier Beate Merk ausgenommen bleiben. Mangelnder Weitblick ist ja in dieser Liga kein Ausschlussgrund. Auch sie hat, es ist aktenkundig, einen Doktortitel. Sehen wir doch gleich mal auf ihr Doktorthema, bevor wir weitermachen: „Legislative und judikative Einflussnahmen auf die Kommunen bei der abgabenrechtlichen Behandlung ihrer öffentlichen Einrichtungen”! Aha, das Wort Behandlung kommt darin vor, auch Einflussnahmen und öffentliche Einrichtungen! Das muss reichen und sollte für ausreichend Qualität bürgen. Auch abgabenrechtlich passt ins Bild, hier geht es um nicht weniger als die Abgabe der Freiheit.

Dieses Buch beginnt dort, wo herkömmliche Jahresrückblicke enden: Es hakt nach, schaut hinter die Kulissen und deckt auf, was uns an Nachrichten innerhalb eines Jahres vorenthalten wurde

Professor Dieckhöfer allerdings ist ziemlich sauer.
Aus gutem Grund hatte er sich die Amtsgutachten, oder doch besser Ferndignosen, der bisherigen Psychiater zum Fall Gustl Mollath vorgeknöpft. Er kam bereits im Februar 2012 zu dem erstaunlichen gutachterlichen Ergebnis, dass die alle nicht wissenschaftlich seien und vor hanebüchenden Fehlern nur so strotzten. Wer sich also in den Streitgegenstand weiter vertiefen möchte, der kann kann das hier bei der tz-online nachlesen. Jedenfalls kam Frau Doktor auf den Trichter, diese gutachterliche Äußerung in einer Landtagssitzung „völlig fachkompetent” als „unwissenschaftlich“ abzutun. Sie muss es wissen, ihre Qualifikation haben wir ja zuvor gerade auskömmlich nachgewiesen.

Im Ergebnis geht es jetzt um das Thema Ehrabschneidung, denn Professor Dieckhöfer ist mit Frau Doktors Rück- und Zurechtweisung nebst Einschätzung der Situation alles andere als zufrieden. Rügt und bemängelt auch sehr genau die gemachten Fehler. Jetzt wird es natürlich spannend. Oh nein! Ein Gerichtsverfahren? Bayerische Justiz? Hat jetzt der Herr Professor den Verstand verloren? Ein einfacher Abzählreim hätte ihm ja schon andeuten können wer dort die Hosen an hat. Vor der Einweisung dürfte ihn sein Wohnort in Bonn schützen. Nach unseren Erkenntnissen liefert Nordrhein-Westfalen in so schwerwiegenden Fällen, in denen Einweisungen in die Psychiatrie in Bayern drohen, nicht mehr an dieses Bundesland aus. Zum Prozess sollte er dann besser einen Anwalt schicken.

Entscheidet Justizministerin Merk wahlkampftaktisch

Diese Bankiers steuern aber nicht nur die Fed, die Zentralbank der USA, sondern auch überregionale Organisationen wie die UNO, die Weltbank, den IWF und die BIZ. Das Ziel dieser Geldelite ist kein Geringeres als die Weltherrschaft, genannt die Neue Weltordnung

Dass eine derartige
gerichtliche Auseinandersetzung in Bayern, natürlich aus Termingründen, nicht vor dem 22. September 2013 stattfinden kann, dass sollte sich inzwischen fast von selbst verstehen. Man muss hier energisch dem Eindruck entgegentreten, dass aus dem Justizministerium etwas geschoben werden könnte. Schließlich arbeitet ganz Bayern, einschließlich der Justiz, fieberhaft auf dieses Großereignis namens Bundestagswahl zu und kann sich da solche Nebensächlichkeiten wie den Fall Mollath gar nicht leisten. Wäre ja auch zu blöd, sollte die Ministerin in einer solchen Schlammschlacht Blessuren davontragen, dann könnte ein Ekelbild in der Öffentlichkeit entstehen. Mag man ja keinem anständigen Wähler zumuten, den Anblick einer lädierten Ministerin. Da könnten ja Amt und Würden Schaden nehmen, nebst der amtierenden Regierung, geht in Bayern gar nicht.

Wer sich jetzt noch heiter weiter über die Findigkeiten, wie auch Befindlichkeiten von Frau Doktor informieren möchte, der findet an dieser Stelle bei Wikipedia noch ein wenig mehr zur Person. Unter anderem wird dort auch eindrucksvoll belegt, dass sie eine heldenhafte Gotteskriegerin ist. Lästerei jeder Art ist ihr zuwider und sollte, wenn es nach ihr ginge, mit dem „Mundtot“ geahndet werden. Natürlich kann man sich ab und an schon mal in der Gottheit irren. Der Herr des Schwarzgeldes ist nun mal der „Mammon“ und schwups sind wir schon wieder beim Thema. Der Gustl Mollath hat nämlich den Mammon und seine irdischen Schergen angeschwärzt und das ist ein großer Frevel! Das macht man ja auch nicht, jedenfalls nicht in Bayern, im Land der Amigos.

Gustl Mollaths großes Pech

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Nun inzwischen sind sehr viele Menschen davon überzeugt, dass Gustl Mollath eher zu Unrecht in der Psychiatrie in Bayreuth festgehalten wird, die (F)Aktenlage gibt immer mehr Hinweise darauf. Selbst seinem nachdrücklichen Wunsch, statt in der Psychiatrie doch normal als Gefangener des Staates in einem konventionellen Knast eingekerkert zu werden, wurde nach seiner letzten Anhörung nicht entsprochen. Schließlich gibt es dafür ja keine rechtliche Handhabe und wer kommt auf eigene Bitte schon in den Knast, außer dem Personal. Die erste Anhörung übrigens in der er mal (vermutlich wegen der Medien) ganz ohne Hand- und Fußfesseln dem Richter vorgeführt wurde.

Bei den jährlichen Anhörungen zuvor musste man ja für den Richter noch den Eindruck erwecken, dass es sich um einen ganz fiesen und schweren Jungen handelt, damit der seine Unterbringung in der Psychiatrie auch für ein weiteres Jahr absegnete. Hat auch alles gut funktioniert. Ok, war natürlich jetzt ein übler und diskreditierende Scherz. Das ist natürlich alles Vorschrift so, deshalb auch gar nicht zu beanstanden, nur weil sich in den Jahren zuvor niemand im Justizapparat getraute von seinem Ermessen in diesen Vorführungszirkus Gebrauch zu machen, gelle.

die Zielsetzungen, die Methodik und die Vielfältigkeit der geheimen Netzwerke und deren Verknüpfung, sowie deren geistig-okkulte Hintergründe..


Dazu bekam der Gustl auch noch gute Ratschläge aus dem Ministerium, ein wenig ziemlich „von oben herab“. In einem Antwortbrief eines Ministerialrats an Professor Dieckhöfer heißt es dann noch sehr erkenntnisreich: „Abschließend möchte ich betonen, dass Herrn Mollath mit Blick auf seine Zukunft am besten gedient wäre, wenn er Krankheitseinsicht zeigen und sich behandeln lassen würde.“ Tja, damit ist natürlich eindeutig festgelegt, dass der Gustl krank sein muss. Wir wissen nicht, ob alle Ministeriumsmitarbeiter sich regelmäßig psychiatrisch behandeln lassen, um diesen Brustton der Gesundheit anschlagen zu können.

Sollte dies nicht der Fall sein, wäre es angemessen, angesichts solcher Äußerungen, es dort zur Pflicht werden zu lassen. Vorsorglich könnte man ja das gesamte Justizministerium in eine geschlossene Anstalt verwandeln, dann würden sich Spekulationen dazu erübrigen und die Mitarbeiter sicherlich alle freiwillig die richtigen Pillen schlucken. Bayern ist und bleibt eben Hardcore.

Gesetzt den Fall, da sitzt wer zu Unrecht in der Psychiatrie

Wäre doch Gustl nur von einer fremden Macht oder der Schwarzgeldmafia entführt worden! Dann hätte man längst die GSG 9 losgeschickt, um ihn aus seinem Verlies zu befreien. Sein Pech, die Kidnapper haben einen ähnlichen Status wie besagte Truppe und damit ist er auch schon vollends geliefert, seit nunmehr über 7 Jahren. Zwischendurch wiehert zwar mal der Amtsschimmel, aber nur pro forma, Gustl kann da eher in der Anstalt verschimmeln bis sich ersterer mal beim Beamtenmikado regt.

Einflussreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft oder den Geheimdiensten kommen oft auf ungewöhnlichste Weise zu Tode. Die offiziellen Untersuchungsergebnisse weichen geradezu haarsträubend von den Fakten ab. Noch haarsträubender: Die Massenmedien hinterfragen die offiziellen Versionen nicht, sondern sie kolportieren die staatlich autorisierte Berichterstattung

Für einen nicht psychischen kranken
Menschen muss die Unterbringung zwischen eben solchen Patienten geradezu an Folter Grenzen. Puh, da hat die Justiz schon wieder Glück gehabt, denn auch einen Folterparagraphen hat der deutsche Amtsschimmel, trotz Völkerrechtsnorm, noch nicht in eigenes Recht implementiert. Demzufolge gibt es also bei uns gar keine Folter, das ist ganz praktisch, weil man Straftaten, die es nicht gibt, auch nicht bestrafen kann.

Und sollte er irgendwann doch mal rehabilitiert werden, dann erst wird er richtig Justitias Mühlen zu verkosten bekommen, denn derselbe Bock müsste ja im Ergebnis über eigene Fehlleistungen entscheiden. Aber auch das ist natürlich bei uns kein Ding der Unmöglichkeit, die Parteibuch(un)abhängige Justiz ist da völlig geschmackfrei. Nur manchmal, wenn Wahlkampf ist, dann muss man ein wenig strategisch verschieben, weil es dann wichtigere Dinge gibt.

Gottes Mühlen mahlen langsam, in Bayern stehen sie zuweilen auch mal still

Nein, schön ist die Geschichte nicht. Aber im zutiefst gläubigen Bayern lässt man sich weder von einer murrenden Öffentlichkeit und schon gar nicht von Fakten beeindrucken. Alles muss erstmal seinen Gang gehen, die richtige Reife erreicht haben, ein bisschen zum Himmel stinken und dem guten Ding noch ein Weilchen gelassen, dann kann es etwas werden.

Und sollte sich der Mensch einmal geirrt haben, so wird es Gott hier höchstpersönlich richten, schließlich war Jesus ein Bayer, so sagt man. Der liebe Gott wird hernach das geschundene Opfer trösten, salben und reichlich im Himmel entschädigen. Und natürlich auch den Schindern vergeben, weil ihm nur zu gut bekannt ist, dass sie nicht wissen was sie tun. So gut ist Gott und das Urvertrauen der Bayern in die himmlische Gerechtigkeit, wenn es schon mit der irdischen aus anderen Gründen nicht so recht funktionieren will.

Schwarze Psychiatrie als neues Markenzeichen für Bayern

Angela Merkel war dabei. Gerhard Schröder war dabei, ebenso Joschka Fischer, Henry Kissinger, David Rockefeller und Josef Ackermann. Seit 1954 trifft sich jedes Jahr unter strikter Geheimhaltung ein diskreter Zirkel der Mächtigen aus Wirtschaft, Politik und Medien – die Bilderberger.

Zurück zum Herrn Professor
und seinem unermüdlichen Kampf gegen ministerielle Windmühlen in der Sache Gustl Mollath. Die Psychiatrie selbst hat über die Jahrzehnte bereits einen schweren Knacks erlitten, durch den politischen Missbrauch seitens der „Braunen“ im Dritten Reich, aber auch durch die „Roten“ zu Sowjetzeiten. Selbst über die DDR-Psychiatrie mag man derzeit nicht wirklich reden, könnte es doch noch Täter geben. Schwamm drüber. Gerade um kein neues Makel für seine Berufsgruppe heraufzubeschwören, kämpft der Professor vehement für eine alsbaldige Klärung dieser unseligen Sache. Wenn sich die Justiz in Bayern nur auf göttliche Fügungen verlassen will, dann droht ihr tatsächlich diese neue Macke Marke.

Mal ehrlich, wer sollte bei einem solchen System nicht verrückt werden. Und wenn es hier nicht um ein Menschenleben ginge, dessen geistige Unversehrtheit und Rehabilitation, wie auch um die Aufarbeitung der von Mollath offensichtlich zurecht behaupteten und aufgedeckten Straftaten, derer wegen man ihn wohl bevorzugt eingewiesen hat, dann wäre es eine reine Posse. In jedem Fall kann Bayern hier schon einen ersten Ehrenpreis beanspruchen, für den Sieg eines trägen Apparates über die Freiheit. Weitere honorige Auszeichnungen, siehe schwarze Psychiatrie, könnten alsbald folgen. Aber gut jetzt, kümmern wir uns doch erst einmal um die Wiederwahl, Gustl Mollath wird schon niemandem weglaufen.

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Eine Antwort zu Bayerns Justiz ein Fall für die Psychiatrie, Psychiater verklagt Merk

  1. alphachamber schreibt:

    Hallo Mike!
    E-X-Z-E-L-L-E-N-T !

    Gefällt mir

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