Nebenwirkungen prüfen im Internet

Wir haben an dieser Stelle mehrfach über die Nebenwirkungen bei Medikamenten berichtet. So sterben allein in Deutschland nach Recherchen unseres Autors mehr als 50 000 Menschen an den Nebenwirkungen von Medikamenten. Deshalb ist Aufklärung wichtig.

Nebenwirkungen von Medikamenten zählen zu den höchsten Risiken für die Bevölkerung. 15 Mal mehr Menschen sterben an den Nebenwirkungen als bei Verkehrsunfällen. Dies weiß auch die Industrie, ebenso die Politik. Insofern müssen die offiziellen Stellen aufklären.

 

Die meisten Patienten dürften der Großmedizin ahnungslos gegenüber stehen. So wird das Informationsangebot des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte anfangs hilfreich sein. Unter www.bfarm.de lassen sich in einer Datenbank Nebenwirkungen und mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten recherchieren.

Unter nebenwirkung.bfarm.de kommen Sie direkt auf die Startseite der entsprechenden Datenbank. Allerdings sind die Informationen mit Einschränkung zu genießen. Denn die Nebenwirkungen, die dort als Verdachtsmomente genannt werden, müssen nicht zwangsläufig eintreten oder nachweisbar sein. Zudem müssen Sie davon ausgehen, dass sich hier nicht alle Verdachtsmomente wiederfinden.

Der Hintergrund: Das Institut ist selbst Teil des Bundesministeriums der Gesundheit oder jedenfalls Teil des »Geschäftsbereichs«. Die vormals zugelassenen Medikamente werden nach den eingangs nur stichprobenartigen Tests hier über Jahre verfolgt.


Ergeben sich in der Praxis dann Verdachtsmomente auf Nebenwirkungen, stellt die Behörde diese Erkenntnisse im Netz zur Verfügung. Deshalb sind die Ergebnisse mit Vorsicht zu genießen: Nebenwirkungen müssen zur systematischen Erfassung als solche den Medikamenten überhaupt erst zugeordnet werden.

Ob dies in deutschen Krankenhäusern, also den Hauptanwendungsgebieten, geschieht, ist fraglich. Aber zumindest erlaubt die Seite die Eigenrecherche über dokumentierte Nebenwirkungen. Dass sich dies lohnt, zeigen auch die Forschungsergebnisse von Bernd Neumann.

In seinem Aufklärungswerk Ärzte gefährden Ihre Gesundheit beschreibt er die dramatischen Auswirkungen der Medizinindustrie in Deutschland. Eine Million Menschen müssen alleine wegen der Nebenwirkungen von Medikamenten behandelt werden – in Krankenhäusern. Bis zu 57 000 sterben an den Folgen.

Die Apparatemedizin schafft sich zudem ihre Krankheitsbilder selbst, um daraus kostspielige und zum Teil ersichtlich gesundheitsgefährdende Therapien abzuleiten.

Deshalb ist die Selbstaufklärung höchstes Gebot. Informieren Sie sich. Nicht nur im Internet, wo allenfalls die dokumentierten – und damit offiziell zugelassenen – Fälle von Nebenwirkungen in den Datenbanken auftauchen.

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Eine Antwort zu Nebenwirkungen prüfen im Internet

  1. Michael Tremer schreibt:

    Sehr gut und danke für den Hinweis.
    Ich habe gleich unser Colostrum in der Datenbank eingegeben. Einmal unter dem Namen Colostrum und einmal als Wirkstoff und siehe da, 0 Treffer. Das zeigt wieder einmal, dass Naturprodukte in der Regel frei von Nebenwirkungen sind. Die Aussage der Schulmedizin: „Wo eine Wirkung, da eine Nebenwirkung“ stimmt nicht.
    Wer sich über Colostrum informieren möchte, findet ausführliche Informationen unter http://colo-world.com
    In diesem Sinne, frohe Weihnachten und ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

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