Experten warnen: GVO könnten das Leben auf der Erde »irreversibel« auslöschen

Ethan A. Huff

Die Diskussion über gentechnisch veränderte Organismen (GVO) – das sind Organismen, die genetische Merkmale anderer Gattungen oder Bakterien in sich tragen – konzentriert sich normalerweise darauf, wie sicher (oder unsicher) diese neuartigen Produkte für Menschen sind. Nassim Taleb, der renommierte Professor und Autor von zwei Bestsellern, hält die Bedrohung, die GVO für den Planeten Erde bedeuten, und die Wahrscheinlichkeit, dass sie am Ende zum Kollaps des Lebens auf der Erde führen werden, für das weit größere Problem.

In einer neuen Studie, die erst im Entwurf vorliegt, wendet der Professor für Risiko-Engineering an der New York University das statistische Analyseverfahren an, um zu belegen, dass GVO ihrer Natur nach das Ökosystem auf diesem Planeten auf eine Weise zerstören, die die Menschheit gerade erst zu verstehen beginnt. Da GVO ein systemisches und kein lokalisiertes Problem darstellen – es ist bekannt, dass sich GVO-Stämme ungehemmt in der Umwelt verbreiten –, werden sie irgendwann die so genannte »Ökozid-Barriere« durchbrechen, was einen katastrophalen Zusammenbruch des Ökosystems zur Folge haben wird.

 

»In einem komplexen System ›in freier Natur‹ gibt es mathematische Grenzen der Vorhersagbarkeit; deshalb ist die Konzentration auf den Unterschied zwischen lokalen (oder isolierten) und systemischen Bedrohungen ein zentraler Aspekt bei unseren Warnungen«, wird Taleb von der Website Fool.com zitiert. Er betont, es sei im Wesentlichen unmöglich, die unvermeidliche weitere Ausbreitung von GVO-Stämmen einzudämmen.

 

»Das [Vorsorgeprinzip] ist nicht dazu da, das Leben bequem zu machen, sondern eine bestimmte Klasse von, wie es in der Wahrscheinlichkeitstheorie und bei Versicherungen heißt, ›Ruin‹-Problemen zu vermeiden«, schreiben Taleb und seine Kollegen in ihrem Papier. »Für die Natur bedeutet ›Ruin‹ den Ökozid: ein irreversibles Auslöschen des Lebens in einem bestimmten Maßstab, der die Erde sein könnte.«

 

GVO sind nicht »wissenschaftlich«, und fast jedes Argument zu ihrer Verteidigung ist fehlerhaft

Neben der Anwendung von Mathematik und risikobasierter Analyse, mit der er zeigt, dass GVO schlicht nicht mit der Natur koexistieren können, wie normalerweise erklärt wird – GVO werden irgendwann die natürliche Welt um sie herum kontaminieren –, nimmt Taleb auch viele der »Argumente« auseinander, die GVO-Befürworter zur Verteidigung der kommerziellen Nutzung nicht getesteten transgenen Materials ins Feld führen, darunter die oft wiederholte Lüge, GVO seien nicht anders als natürliche Organismen.

 

»Gentechnisch veränderte Organismen, GVO, fallen eindeutig unter [das Vorsorgeprinzip] … wegen ihres systemischen Risikos für das System«, erklärt Taleb. »Manipulationen des Systems von oben nach unten (durch GVO) sind kategorisch und statistisch anders als solche von unten nach oben (normale Landwirtschaft, progressive Weiterentwicklung von Feldfrüchten, usw.).«

»Es gibt keinen Vergleich zwischen Basteln durch selektive Züchtung und der Manipulation, bei der ein Gen von einem Organismus genommen und in einen anderen eingeschleust wird. Wer ein solches Produkt als ›natürlich‹ bezeichnet, versteht den statistischen Prozess nicht, durch den Dinge ›natürlich‹ werden.«

Außerdem lenkt Taleb die Aufmerksamkeit auf die Täuschungs-Taktik von Biotech-Unternehmen, die versuchen, die fortgesetzte Nutzung von GVO durch Angst zu legitimieren.

 

Zu behaupten, es komme zu Hungersnöten und Missernten, wenn wir alle die GVO nicht annähmen, sei nicht anders, als Russisches Roulette zu spielen, um der Armut zu entkommen, schreibt Taleb – eine solche Herangehensweise sei kaum wissenschaftlich oder logisch haltbar. Und doch bildet diese Taktik die Grundlage der GVO-Agenda.

 

»Was Menschen nicht verstehen, ist, dass die Modifikation von Feldfrüchten jeden angeht und den Irrtum vom Lokalen ins Globale exportiert«, schließen Taleb und seine Kollegen. »Ich möchte nicht für Irrtümer von Monsanto-Direktoren bezahlen und möchte auch nicht, dass meine Nachkommen dafür bezahlen. Wir sollten hier das Vorsorgeprinzip walten lassen – unsere nicht-naive Version –, ganz einfach, weil wir sonst Irrtümer erst erkennen würden, nachdem erhebliche und irreversible Umweltschäden angerichtet wurden.«

 

Den gesamten Entwurf des Papiers können Sie in englischer Sprache hier nachlesen.

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