Contergan

Heute die neue Wunderwaffe gegen Krebs?

Martin Klipfel

Schön, was Contergan so alles kann, denn im Jahre 1957 warf die Pharmafirma Grünenthal diese Pille erst einmal als Schlaf- und Beruhigungsmittel auf den Markt. Und dieses Zeugs schluckten damals, um sich vor weiterem Verkehr in der Schwangerschaft den geilen Hengst vom Leibe zu halten, hauptsächlich wohl nur Frauen. Nun, die Neben- bzw. Hauptwirkung dieses Giftes waren missgebildete Kinder. Als im Jahre 1961 die Zahl der missgestalteten Erdlinge zunahm, wachten die Weibsleut, die so genannten Zweibeiner, endlich auf. So wurde noch im selben Jahr die Wunderwaffe für Einschlafstörungen vom Markt genommen. [1]

Sie offenbart Einblicke in pharmazeutische, rechtliche, medizinische, finanzielle, pädagogische wie auch politische Zusammenhänge von damals und heute, um zu dem alarmierenden Fazit zu kommen: Das CONTERGAN-‚Unglück‘ könnte sich jederzeit wiederholen!

Okay, von da an besannen sich, um wieder den gesunden Schlaf zu finden, die Damen auf ein alt bewährtes Hausrezept der Oma. Arbeiten von morgens 6 bis abends 23 Uhr, also bis zum Umfallen. Und wer dann den Schlaf noch immer nicht finden konnte, der schlotzte noch 2 bis 3 Viertel Rotwein und schob mit dem Alten, falls der denn zu dieser späten Stunde noch seinen Mann stehen konnte, eine „Gute-Nacht-Nummer“.

Contergan schädigt DNS

Damit war das Thema Contergan erst einmal vom Tisch. Nun, da das DNS-schädigende Contergan mit dem Wirkstoff Thalidomid in der Herstellung jedoch saubillig [2] war und auch heute noch ist, und man mit dem „bösen“ Krebs ein Schweinegeld verdienen kann, fand diese Wunderwaffe der Pharmaindustrie natürlich wieder den Weg zurück in die Apotheken, und somit auch zurück zu dem hirnlosen Verbraucher, der alles schluckt, was man ihm verordnet. Verkauft wird das Zeugs natürlich zu total überzogenen Wucherpreisen! [2]

Das Mittel, das noch vor etlichen Jahren den Frauen schlaflose Nächte und missgebildete Kinder bescherte, ist tatsächlich wieder auf dem Vormarsch. Manche behaupten sogar, dass man mit Contergan im Vorwärts- sowie im Rückwärts- und im Hauptwaschgang deutlich mehr Leistung erbringen kann. Na klar, und manche Frau macht die Giftkur rammlig! Lach nicht, das ist mein voller Ernst (grins), denn noch immer ist der „böse“ Krebs und natürlich auch alle anderen Krankheiten für die „Geleerten“ aus „Leeranstalten“ ein unergründliches und eine unverstandene Laune der Natur. Und deshalb ist für experimentierfreudige Schul(d)mediziner, die sich mit dieser Wissenschaft, die keine ist, beschäftigen, jede Behandlungsmethode recht. Hauptsache, der Rubel rollt, denn

„was bringt den Doktor um sein Brot?/ a) Die Gesundheit, b) der Tod./ Drum hält der Arzt, auf dass er lebe,/ uns zwischen beiden in der Schwebe.“ Eugen Roth (1895-1976), dt. Autor) [3]

Schulmediziner bekämpfen Krankheitssymptome

Somit konzentriert sich, um Krankheiten in den Griff zu kriegen, die Behandlungsmethode der Weißkittel lediglich darum, die Krankheitssymptome zu bekämpfen, und das tun sie mit den gängigen Mitteln, die ihnen die Pharmamafia zu Verfügung stellt, nämlich mit Giftspritzen, Pillen und Chemotherapie. Die Ergebnisse sind jedoch regelmäßig als mäßig bis saumäßig zu bezeichnen, denn im Großen und Ganzen sterben durch Arzneimittel mehr Menschen als durch einen tödlichen Verkehrsunfall. In den letzten 27 Jahren schieden durch die verordneten Giftkuren 3 Millionen Amerikaner vorzeitig aus ihrem Leben. Das ist natürlich nicht dem Zufall geschuldet, denn wer einen Blick auf den Beipackzettel von Arzneimitteln wirft, der erkennt mit ziemlicher Sicherheit, dass die so genannten Nebenwirkungen, die dort beschrieben sind, die Krankheiten sind, mit denen sich der Patient bei langfristiger Einnahme beschäftigen muss. Der Verkaufsschlager unter den verschreibungspflichtigen Medikamenten ist Ritalin, das besorgte Eltern ihren aufgeweckten Kindlein in den Rachen schmeißen. Ritalin, das Zeugs, das bei den Jungs und Mädeln zu Selbstmordgedanken [4] bis hin zu Amokläufen führt, [5] und das soll eine Medizin sein?

Nebenwirkungen von Contergan bzw. Thalidomide

Annelore Loose ist eine der Frauen, die in der Schwangerschaft das scheinbar völlig harmlose Schlafmittel Contergan zu sich nahm. Ihre Tochter Inge wird daraufhin ohne Arme geboren. Gemeinsam mit ihrer großen Schwester Helga versucht sie geduldig und mit viel Humor ihr schweres Los zu ertragen

Und jetzt schau Dir mal an, was Contergan, bzw. was Thalidomide mit den gleichen Inhaltsstoffen wie Contergan, außer Missgeburten noch so alles zu leisten vermag. Als Nebenwirkungen wird innere Unruhe, Schlaflosigkeit, Taubheitsgefühle und Zungenschwellung genannt. [6] Klaus Becker, der wegen einer Krankheit über Jahre Thalidomide rein geschmissen hatte, weiß folgendes zu berichten:

„Thaldomide das frühere Contergan hat in meinem Körper fuchtbar gewütet, nach jahrelanger Einnahme kamen Gefühllosigkeit in Teilen der Füsse, geschwollene Zunge, auf die ich des öfteren gebissen habe, die dann fleissig blutete, und am schlimmsten ist die innnere Unruhe, die mich nicht oder nur wenig schlafen läßt, am schlimmsten ist es im Dialysesessel, wenn ich den Drang zur Bewegung nicht ausleben kann, dort könnte ich förmlich explodieren, nach erfolglosen Besuchen bei Neurologen, die mir alle möglichen Tabletten verschrieben haben, die alle nicht wirkten, nehme ich jetzt nach Besuch in der Uni-Klinik Düsseldorf, wo man mich endlich einmal richtig untersucht hat (Frau Dr. Husseini ist einfach klasse) Gabapentin, da muß ich abwarten, wie es auf Dauer wirkt. Diese innere Unruhe ist eine Katastrophe, die psychische Belastung ist enorm. Ich hoffe auf Besserung.“ [6]

Ja, mein lieber Klaus, ich hoffe auch auf Besserung! Erstens solltest Du, bevor Du solche Texte veröffentlichst, mal Deine Rechtschreibung auf den neuesten Stand bringen, und zweitens empfehle ich Dir einen weiteren Fachmann aufzusuchen, denn das Medikament Gabapentin, das Dir die Frau Dr. Husseini, die Du so klasse findest, verschrieben hat, wird dich auf Dauer auch nicht glücklich machen. Freu Dich demnächst auf andauernde Müdigkeit sowie auf Gewichtszunahme und Schwindel sowie auf fortwährende Übelkeit. [7]

Contergan-Kinder in Brasilien auf dem Vormarsch!

Moment, kurze Unterbrechung, ich muss mich

Nach Ablauf der gesetzlichen dreißigjährigen Sperrfrist konnten die Prozessakten des Contergan-Prozesses sowie Akten des Bundesministeriums für Gesundheit ausgewertet werden. Einbezogen wurde ferner ein Interview mit dem inzwischen verstorbenen Mediziner Widukind Lenz (1919 – 1995), der als Sachverständiger im Contergan-Prozess auftrat

bei so viel Dummheit gerade übergeben. Einfach schrecklich, wie das bisschen Mensch, den Göttern in weißen Kitteln verfallen ist. Heute betet er Frau Dr. Husseini an und morgen, wenn Gabapentin seine volle Wirksamkeit unter Beweis stellt, dann sucht er den nächsten „Experten“ auf. Leider kann ich dieser Biomasse den gesunden Menschenverstand nicht antrainieren, und weil dem so ist, wird er, vor innerer Unruhe und von Übelkeit sowie Schwindel, Gewichtszunahme, geschwollener Zunge und lahmen Hansel, der nicht mehr steht, von einem „kranken“ Haus in die nächste Krankenanstalt getrieben! Ja, der Hirntote wird so lange die Giftkur über sich ergehen lassen, bis sich die Seele vorzeitig in die ewigen Jagdgründe verabschiedet! Moment, halt stopp, denn nach der Reinkarnationslehre darf er auf diesem Planeten noch die eine oder andere Runde drehen! Schließlich soll die Seele in einem anderen Körper noch was lernen. Nun, da Thalidomid (vormals Contergan) mittlerweile in Brasilien als Krebsmittel und in anderen Ländern gegen Lepra eingesetzt wird, brauchen wir uns um den verkrüppelten Nachwuchs in diesen Ländern keine Sorgen mehr zu machen. In Brasilien werden, wie es der „Zufall“ so will, wieder Contergan-Kinder geboren. [2] Da wurden wohl die Weibchen nicht über die riesigen Nebenwirkungen aufgeklärt, denn ansonsten hätten sie, wie es uns in der Werbung auch empfohlen wird, bei einer aufkommmenden Unpässlichkeit, aufgrund einer Hauptwirkung der Pharmagiftkur, ihren Arzt oder Apotheker erschlagen!

Krebspatienten nach 5 Jahren austherapiert!


Fazit: So lange das unwerte Leben, der Hirntote, nicht versteht, wie die Pharmaindustrie ihn durch die Mangel dreht, so lange wird die Kostenexplosion im so genannten Gesundheitswesen den Patienten nicht nur die Taschen leeren, nein, es wird ihm auch das höchste Gut, die Gesundheit, kosten. Und wenn er oder sie, nach „erfolgreicher“ Krebstherapie, nach 5 Jahren noch am Leben ist, dann gilt das bisschen Mensch nach schulmedizinischer Statistik als geheilt, auch wenn dann im sechsten Jahr das Vieh verstirbt. Mit diesem Statistik-Trick kann man natürlich weiteres Geschmeiß für das Nachfolgemedikament von Contergan, dem Thalidomid, gewinnen. Okay, nach 5 Jahren Chemotherapie hat die Pharmamafia den maximalen Profit eingestrichen und das bisschen Leben, das sich nach 5 Jahren noch regt, das ist für die Wirtschaft nicht mehr von Nutzen – es darf sich vom Acker machen!

So läuft dieses Geschäft in der „Gesundheitsbranche“, denn ohne ständiges Wachstum, sprich immer mehr Krankheiten und einer stetigen Zunahme der Patienten, geht dieser Industriezweig pleite. Du verstehst, dass das nicht im Sinne der Krankheitserfinder ist, und deshalb lässt sich eine handverlesene Elitetruppe auch immer neue tolle Sachen einfallen, wie sie die Biomasse zwischen Hoffnung und Angst in der Waage halten. Nur eins ist sicher, und da verrate ich Dir nun ein Geheimnis: Die Ärzte trauen ihrer eigenen Medizin nicht! [8] So äußerte sich Professor Charles Mathe, ein französischer Krebsspezialist, zu dem Thema Krebs wie folgt:

Erst als Jugendliche hadert Gunhild immer öfter mit ihrem Leben. Doch dann beschließt sie, sich gegen alle Widerstände durchzuboxen: Sie lernt Ju-Jutsu, schafft den Führerschein und findet die Liebe ihres Lebens. Biografie einer Frau, deren Kraft nicht in den Armen liegt.

„Wenn ich an Krebs erkranken würde, dann würde ich mich auf gar keinen Fall in einem herkömmlichen Krebszentrum behandeln lassen. Es haben nur die Krebsopfer eine Überlebenschance, die sich von diesen Zentren fernhalten.“ [9]

Noch zwei weitere Zitate, und dann schließe ich diesen Aufsatz ab. Hier lies:

„Die Schulmedizin muss sich vom Patienten die Frage gefallen lassen, weshalb, wenn sie doch selbst nicht weiß, was Krebs ist, sie jeden Außenseiter bekämpft? Alle Versuche, den Krebs ausschließlich mit Messer und Strahl zu besiegen, sind fehlgeschlagen.“ [9] – Prof. Dr. Maurer, ärztlicher Direktor der Chir. Uni-Klinik in München ab 1960

Und im „The Ecologist“ erschienenen Artikel berichtet Walter Last:

„Nachdem sich Dr. Hardin Jones, Professor an der Universität von Kalifornien, jahrzehntelang eingehend mit der Auswertung von Überlebensstatistiken von Krebspatienten befasst hatte, kam er zu folgendem Schluss: „…dass Patienten genauso gut bzw. besser dran sind, wenn sie sich nicht behandeln lassen.“

Diese Feststellung wurde bis zum heutigen Tage nicht widerlegt. [9]

zum Artikel..

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